Aktuelles
  • Stellenausschreibung Bibliotheca Amploniana-Projekt: An der UB Erfurt und der UB Leipzig sind zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen-Stellen im Rahmen des DFG-Projekts zur Digitalisierung und Tiefenerschließung von Handschriften der berühmten Bibliotheca Amploniana ausgeschrieben. Aufgabe ist die wissenschaftliche Erschließung von insgesamt 118 überwiegend lateinischen Handschriften. Hier geht’s zur gemeinsamen Ausschreibung. – [30. Oktober 2019]
  • Treffen der Handschriftenzentren: Am 14./15. Oktober 2019 hat in Frankfurt/Main das Herbsttreffen der deutschen Handschriftenzentren stattgefunden, an dem neben Prof. Martina Backes vom Wissenschaftlichen Beirat auch die ständigen Gäste aus der Schweiz und der UB Heidelberg teilgenommen haben. Themen waren u. a. der aktuelle Stand und die weiteren Entwicklungsschritte im DFG-Projekt Handschriftenportal sowie in der RDA-AG Handschriften und im Projekt ISMI, außerdem die von der DFG jüngst bewilligten Projekte zur Handschriftendigitalisierung, die auf der Website der Handschriftenzentren zusammen- und vorgestellt werden sollen, und die nächste Tagung der Handschriftenbearbeiter*innen im Frühjahr 2021. Bei Fragen wenden Sie sich bitte einfach an Ihr zuständiges Handschriftenzentrum. – [15. Oktober 2019]
  • Tagung zu Mechthild von der Pfalz: Am 24./25. Oktober 2019 findet in Rottenburg/Neckar eine interdisziplinäre Tagung anlässlich des 600. Geburtstages von Mechthild von der Pfalz (1419–1482) statt. Die Tagung verbindet sozial- und kulturgeschichtliche, literaturwissenschaftliche und kunsthistorische Aspekte zu Mechthild, ihren Familien und ihrem „Musenhof“. Die Tagung wird gemeinsam von der Universität Tübingen und regionalen Partnern sowie dem Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart organisiert. – [1. Oktober 2019]
  • Ausschreibung von 5 Stipendien: Innerhalb der zweiten Phase des internationalen Fragmentarium-Projekts sind für das Jahr 2020 fünf Fellowships für Doktoranden oder Postdoktoranden ausgeschrieben. Es ist möglich, Vorhaben zur Fragmenterschließung oder zu anderen Gebieten der Fragmentforschung einzubringen. In Abhängigkeit vom Projektzuschnitt können die Stipendien eine Dauer von vier bis zwölf Monaten haben. Eine Bewerbung ist bis 22. November (17 Uhr) möglich. Hier erhalten Sie weitere Informationen. – [22. September 2019]
  • HSP goes Twitter: Das Handschriftenportal ist ab sofort auf Twitter aktiv. Unter dem Profilnamen @hsprtl finden Interessierte Projektnews, Veranstaltungsankündigungen und Fachinformationen. – [9. September 2019]
  • DFG-Förderung für die Digitalisierung von Berliner Handschriften: Die Staatsbibliothek zu Berlin (SBB) digitalisiert 267 mittelalterliche Handschriften der Signaturenreihen Hdschr. (Nachkriegserwerbungen der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz bis 1997) und Manuscripta Dieziana (Handschriftensammlung von Heinrich Friedrich Diez, 1751–1817). Die Codices sind bereits wissenschaftlich erschlossenen, nun können diese Beschreibungsdaten um ca. 70.000 IIIF-fähige Images ergänzt werden. Nach Projektabschluss werden die mittelalterlichen Handschriften beider Gruppen in den Digitalisierten Sammlungen der SBB sowie ab 2021 im momentan in Entwicklung befindlichen Handschriftenportal vollständig online verfügbar sein. – [9. September 2019]
  • Drittmittelerfolg für Handschriftenzentrum Leipzig: Wie die Universität Leipzig mitteilt, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) drei Projekte bewilligt, an denen das Handschriftenzentrum der UB Leipzig maßgeblich beteiligt ist. Unter anderem wird von der DFG eine neue Förderphase für die wissenschaftliche Erschließung von kleinen und kleinsten Handschriftensammlungen in Ostdeutschland finanziert. Die Aufarbeitung der verstreuten Handschriftenbestände an geistlichen Einrichtungen, Museen, Bibliotheken und Archiven hat in den letzten Jahren bereits zu zahlreichen bedeutenden Funden geführt. Hier geht’s zur Pressemeldung. – [30. August 2019]
  • Innovatives Projekt zu den Handschriften aus St. Georgen: Die DFG hat ein Erschließungs- und Digitalisierungsprojekt zum Fonds St. Georgen der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe bewilligt. Die Handschriften des Schwarzwaldklosters sind der letzte Säkularisationsbestand der BLB, für den eine wissenschaftliche Erschließung aussteht. Der Bestand besteht hälftig aus lateinischen und deutschsprachigen Handschriften, viele von ihnen weitgehend unerforscht. Erstmals arbeiten dabei zwei Handschriftenzentren in einem Erschließungsvorhaben zusammen: Die lateinischen Handschriften werden an der WLB Stuttgart, die deutschsprachigen parallel an der UB Leipzig katalogisiert. Die Digitalisierung erfolgt an der BLB. – [20. August 2019]
  • Digitalisierung der Handschriften der ULB Sachsen-Anhalt in Halle (Saale): Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt wird dank der Förderung durch die DFG in diesem und im kommenden Jahr ihre tiefenerschlossenen mittelalterlichen Codices digitalisieren: die überwiegend lateinischen Handschriften der ehemaligen Stifts- und Gymnasialbibliothek Quedlinburg sowie die Handschriften in deutscher und niederländischer Sprache. Die Images werden im IIIF-Viewer Mirador angezeigt. In Kombination mit den wissenschaftlichen Erschließungsdaten wird so eine ideale Basis für weitere Forschungen geschaffen. – [14. August 2019]
  • Neuer Textzeuge des ‚Rosendorn‘ gefunden: Die Entdeckung und Identifikation eines deutschsprachigen Fragments durch den Handschriftencensus in der Stiftsbibliothek Melk (Österreich) begeistert Mediävistik und Medien. Der neue Textzeuge des ‚Rosendorn‘ dürfte rund 150 Jahre früher entstanden sein als die bisher bekannten Überlieferungen und stellt die gängige Forschungsmeinung, obszöne Werke seien im deutschsprachigen Raum erst im 15. Jahrhundert aufgekommen, in Frage. Die Literatur- und Kulturgeschichte muss damit wohl umgeschrieben werden. Nach Veröffentlichung der Meldung berichteten zahlreiche Zeitungen, Internetportale und Radiostationen, darunter der ‚Guardian‘, der ‚Standard‘, der ‚Hessische Rundfunk‘ und das ‚Morgenbladet‘. – [1. August 2019]
  • Stellenausschreibung der Universität Nijmegen: Im ERC-gefördeten Projekt „Patristic Sermons in the Middle Ages“ ist zum 1. Januar 2020 die Stelle eines Postdoctoral Researcher in Medieval Manuscript Studies zu besetzen. Aufgabe ist die Untersuchung der Nutzung von Kirchenväterpredigten in der Liturgie anhand der handschriftlichen Überlieferung mit einem Schwerpunkt auf Paulus Diaconus. Hier geht’s zur Ausschreibung. – [11. Juli 2019]
  • Faksimile-Präsentation zur Gothaer Handschrift des ‚Welschen Gastes‘: Am 26. Juni 2019 um 18.15 Uhr präsentiert die Forschungsbibliothek Gotha auf Schloss Friedenstein die Faksimile-Edition der um 1340 entstandenen Gothaer Handschrift des ‚Welschen Gastes‘ mit ihrem reichen Illustrationszyklus. Zur Buchpräsentation hält Dr. Detlef Goller (Bamberg) den Vortrag „Hie spriche ich. ,Der welsche Gast‘ des Thomasin von Zerklaere und die Gothaer Handschrift“. Gestaltet wurde das aufwendige Faksimile vom Quaternio Verlag Luzern. Bei der Veranstaltung wird auch das Original der Handschrift zu sehen sein. – [18. Juni 2019]
  • Ausstellung zur Mildenfurther Stiftsbibliothek in Jena: Bis 13. Dezember präsentiert die ThULB Jena unter dem Titel ‚Do wart och Mildenfort reformert‘ eine Ausstellung zur Bibliothek des 1193 gegründeten Prämonstratenserstifts Mildenfurth, aus der sich rund 30 Bände des 10. bis 16. Jahrhunderts erhalten haben. Die Ausstellung beleuchtet das Wachsen und Werden der Bibliothek im Zeitalter der Kirchenreformen. Sie ist gemeinsam mit dem Fachbereich Germanistik der TU Chemnitz im Kontext des EU-Projekts „Kulturweg der Vögte“ entstanden. Der reich bebilderte Begleitkatalog ist für 5 € über die ThULB Jena zu beziehen. – [15. Juni 2019]
  • Tiefenerschließung von 167 theologischen Handschriften der WLB Stuttgart abgeschlossen: Aus dem Fonds der Codices theologici et philosophici in Folio (Cod. theol. et phil. 2°) der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart wurden von Herrn Dr. Wolfgang Metzger insgesamt 167 mittelalterliche Handschriften tiefenerschlossen. Die Beschreibungen sind nun in Manuscripta Mediaevalia eingearbeitet. Schwerpunkte bilden Zeugnisse zur hochmittelalterlichen Klosterreform, Werke aus dem Kontext der Predigttätigkeit sowie Schriften der mystisch geprägten Erneuerung des späten und ausgehenden Mittelalters. – [7. Juni 2019]
  • Manuscripts on My Mind 27 (May 2019): Der neuste Newsletter von Manuscripts on My Mind mit aktuellen Informationen aus der Handschriftenforschung, von Handschriftenbibliotheken und dem internationalen Antiquariatsmarkt ist nun auch online verfügbar. – [17. Mai 2019]
  • Relaunch der Einbanddatenbank: An der Berliner Staatsbibliothek wird seit 2018 an einem Relaunch der Einbanddatenbank und ihres Webauftritts gearbeitet. Nun ist eine aktuelle Betaversion online, die unter https://www.beta.hist-einband.de zum Testen zur Verfügung steht. Das Entwicklerteam rund um Andreas Wittenberg, Referatsleiter der Abteilung Historische Drucke, sowie die Abteilung Informations- und Datenmanagement ist für jedes Feedback zu Datenpräsentation, Usability und Inhalten dankbar. Rückmeldungen bitte an: EBDB-Support@sbb.spk-berlin.de. – [23. April 2019]
  • Halbjahrestreffen der Handschriftenzentren: Am 1./2. April 2019 fand an der Staatsbibliothek zu Berlin das Halbjahrestreffen der Handschriftenzentren statt, bei dem auch der Wissenschaftliche Beirat in seiner neuen Zusammensetzung erstmals zusammentraf. Neue Mitglieder des Wiss. Beirats sind: Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris (LMU München), Prof. Dr. Paolo Eleuteri (Universität Venedig), Prof. Dr. Marc Smith (École des chartes, Paris), Dr. Maria Theisen (OEAW Wien). Am Zentrentreffen nahm ebenfalls der neu einberufene Beirat zum DFG-Projekt Handschriftenportal teil. Allen Vertreter*innen der Handschriftenzentren und der beiden Beiräte sowie den ständigen Gästen (UB Heidelberg, Österreichische Akademie der Wissenschaften/Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters) wurde der aktuelle Stand im DFG-Projekt Handschriftenportal vor- und zur Diskussion gestellt. Dabei wurde auch über die verschiedenen Workshops mit Vertreter*innen der Zielcommunities des HSP berichtet. – [23. April 2019]
  • Ausstellung Bamberger Psalterhandschriften: Die Staatsbibliothek Bamberg zeigt vom 25. März bis zum 15. Juni 2019 die Sonderausstellung „In strahlendem Glanz. Bamberger Psalter-Handschriften des Mittelalters“. Präsentiert werden zwölf Psalter des 9. bis 15. Jahrhunderts aus der Bamberger Sammlung. Im Mittelpunkt steht der Bamberger Psalter, eine reich illuminierte Handschrift des 13. Jahrhunderts, die einen der äußerst seltenen mittelalterlichen Hornplatteneinbände trägt. Im Frühjahr 2019 erscheint im Quaternio Verlag Luzern eine Faksimile-Edition des Psalters und seines Hornplatteneinbands. – [3. April 2019]
  • Digitalisierung deutscher Klosterhandschriften in Oxford und Wolfenbüttel: Am 19. März 2019 startete mit einem Symposion in der Bodleian Library in Oxford das Digitalisierungsprojekt „Manuscripts from German-Speaking Lands – A Polonsky Foundation Digitization Project“. In dem von der Polonsky Foundation finanzierten Projekt kooperiert die Herzog August Bibliothek mit der Bodleian Library, um Bestände mittelalterlicher Handschriften aus deutschen Klöstern zu digitalisieren. Während in Oxford vor allem Handschriften aus Würzburg und Mainz digitalisiert werden, konzentriert sich die Arbeit in Wolfenbüttel auf Stücke aus niedersächsischen Klöstern in Braunschweig (Stift St. Blasius), Hildesheim (Sülte), Helmstedt (Marienberg), Bad Gandersheim (Clus) und Bad Bevensen (Medingen). Über die Projektwebsite sind Informationen zum Projekt, den Sammlungen und den Klöstern sowie die Präsentation der Digitalisate erreichbar. Die Handschriften werden mit besonders hoher Auflösung (600 dpi) digitalisiert und gemeinsam auf der Projektseite per IIIF eingebunden. – [29. März 2019]
  • Weitere Stellenausschreibung im Alfa-Projekt: Innerhalb des EU-geförderten Alfa-Projekts ist eine weitere PhD-Stelle mit dem Schwerpunkt Kodikologie und Paläographie zu vergeben. Eine Bewerbung ist noch bis 31. Mai 2019 möglich. Hier geht’s zur Ausschreibung. – [11. März 2019]
  • Neues Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur: Am 24./25. Februar 2019 wurde das „Netzwerk Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur“ gegründet, das die Zusammenarbeit von Forscher*innen zu Wissens- und Gebrauchstexten stärken und ihre Sichtbarkeit erhöhen möchte. Geplant sind zunächst weitere regelmäßige Treffen sowie ein gemeinsamer Wissenschaftsblog. Bereits eingerichtet ist eine Mailingliste für den direkten fachlichen Austausch, die ebenfalls allen Interessierten offensteht. Sie kann unter http://list.uni-graz.at/mailman/listinfo/hwgl.net abonniert werden. – [8. März 2019]
  • IT-Kick-off zum Handschriftenportal-Projekt: Am 24./25. Januar 2019 fand an der Staatsbibliothek zu Berlin das technische Auftakttreffen des Handschriftenportal-Projekts statt. Zum Jahresanfang hat die IT-Entwicklungsarbeit im Projekt begonnen. Am Berliner Treffen waren alle technischen Partner sowie eine Vertreterin der BSB München beteiligt. Im Mittelpunkt des Kick-offs standen die gemeinsame Planung der ersten Entwicklungs-Sprints sowie die Abstimmung grundsätzlicher Aspekte der Architektur und der Organisation. Parallel erfolgen seit Januar 2019 in Zusammenarbeit der UB Leipzig mit der Universität Stanford und anderen internationalen Playern die Arbeiten an der Neuentwicklung von Mirador 3, einer zentralen Komponente für die Präsentation im Handschriftenportal. – [20. Februar 2019]
  • Wie schon 2018 ruft die UB Leipzig auch 2019 wieder alle interessierten Wissenschaftler*innen auf, ihre Wünsche zur Digitalisierung von Handschriften aus dem UBL-Bestand zu melden. Dank der Fördermittel aus dem Landesdigitalisierungsprogramm Sachsen fallen dabei keine Kosten für die Nutzer*innen an. Digitalisierungsvorschläge können bis 15. März abgegeben werden. Hier geht’s zum Digitalisierungs-Call. – [23. Januar 2019]
  • Manuscripts on My Mind 2/2018: Der neuste Newsletter von Manuscripts on My Mind mit aktuellen Informationen aus der Handschriftenforschung, von Handschriftenbibliotheken und dem internationalen Antiquariatsmarkt ist nun auch online verfügbar. – [18. Januar 2019]
  • Neue Open Access Zeitschrift für Fragmentforschung: Mit der ersten Nummer von Fragmentology ist soeben ein eigenes Publikationsorgan für Studien zu Handschriftenfragmenten an den Start gegangen. Die Online-Zeitschrift erscheint im Open Access und wird herausgegeben von William Duba und Christoph Flüeler, der Leitung des Internationalen Projekts Fragmentarium. – [11. Dezember 2018]
  • Neuerscheinung – Neuer Katalog zu den Handschriften in Halberstadt: Soeben ist der Katalog der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften in Halberstadt von Patrizia Carmassi erschienen. Er enthält die Beschreibungen der Handschriften im dortigen Domschatz und im Historischen Archiv der Stadt. Die ganz überwiegend lateinischen Handschriften stammen aus den Stiften und Klöstern Halberstadts und seiner Umgebung. Derzeit sind neun Handschriften aus Halberstadt vollständig digitalisiert und online verfügbar, darunter mit Domschatz, Inv.-Nr. 467 ein Fuldaer Evangeliar aus dem 9. Jahrhundert. – [5. Dezember 2018]
  • Faksimilierung des Bamberger Psalters: Derzeit wird an der Staatsbibliothek Bamberg der berühmte, reich illuminierte Bamberger Psalter faksimiliert, der auch eines der wenigen mittelalterlichen Bücher mit original erhaltenem Hornplatteneinband ist. In der Mediathek des Bayerischen Fernsehens ist ein Kurzbericht noch bis 9.12. verfügbar. Der Beitrag beginnt in Minute 9:18. – [3. Dezember 2018]
  • Neuer Handschriftenkatalog der BSB München erschienen: Der dritte Katalog der mittelalterlichen lateinischen Handschriften Augsburger Provenienz in der BSB München, bearbeitet von Juliane Trede unter Mitarbeit von Anja Freckmann, enthält Beschreibungen zu insgesamt 84 Codices. Mit einer Ausnahme stammen alle Bände aus der Augsburger Dombibliothek. Die inhaltlichen Schwerpunkte dieses Bandes liegen im juristischen und liturgischen Bereich; hinzu kommen Texte aus Theologie, Philosophie, Astronomie und Medizin. Zusätzlich enthält der Katalog eine Beschreibung der einzigen in München aufbewahrten Handschrift aus dem Franziskanerobservantenkloster Heilig Grab: Der Clm 3941 aus dem Besitz des bekannten Augsburger Humanisten Sigismund Gossembrot überliefert humanistische Texte, Briefe, Zeichnungen sowie den unikalen Kupferstich „Die Macht des Weibes“. – [23. November 2018]
  • Making Mysticism-Portal online: Im Rahmen des Freiburger DFG-Projektes „Making Mysticism. Mystische Bücher in der Bibliothek der Erfurter Kartause“ entsteht ein Portal, das die digitale genetische Edition und virtuelle Rekonstruktion jener Signaturengruppen des Bibliothekskatalogs der Erfurter Kartause (ca. 1475) bietet, die der theologia mystica (D) und den revelationes (I) gewidmet sind. Auf dieser Basis sollen die Anfänge der (literatur-)historiographischen Kategorienbildung ‚mystisch‘ untersucht werden. – [19. November 2018]
  • Datenbank zu Pracht- und Luxuseinbänden der Bayerischen Staatsbibliothek online: Über vier Jahre wurden 59 westliche Goldschmiedeeinbände des Mittelalters und der Neuzeit sowie 96 tibetische Buchdeckel aus den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek im Rahmen eines DFG-Projekts eingehend analysiert und digitalisiert. Das Prachteinbände-Projekt diente auch der Entwicklung eines modularen Standards zur Beschreibung dieser eigenständigen Kunstobjekte. Die Ergebnisse sind nun in der jüngst freigeschalteten Online-Datenbank der BSB im Open Access verfügbar. – [16. November 2018]
  • Drittes Treffen der ISMI: Seit 2017 besteht eine internationale Initiative zur Etablierung eines einheitlichen internationalen Identifiers für Handschriften. Am 15. und 16. November 2018 kommt die Arbeitsgruppe ISMI (International Standard Manuscript Identifiers) zu einem dritten großen Treffen in Venedig zusammen. Die Vorträge und Diskussionen am Donnerstag, den 15. November 2018, sind öffentlich. Zum Programm geht es hier. – [25. Oktober 2018]
  • Projektstart Handschriftenportal: Zum 1. Oktober 2018 hat das DFG-Projekt Handschriftenportal nach einer intensiven Vorbereitungsphase seine reguläre Arbeit aufgenommen. Am 9. und 10. Oktober fand ein erstes Arbeitstreffen mit den Projektmitarbeiter*innen der vier Partnerinstitutionen an der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Dabei stand das Arbeitspaket ‚Datenredaktion‘ im Zentrum. Im Rahmen dieses Arbeitspakets werden die Volltexte aus über 250 gedruckten Handschriftenkatalogen in den Datenbestand des Portals überführt, auf ihre Kerninformationen hin ausgewertet und so für die künftige Recherche nutzbar gemacht. – [10. Oktober 2018]
  • 15 Handschriften aus Brixen online: Die ersten 15 Digitalisate mittelalterlicher Handschriften des Priesterseminars/Seminario Maggiore in Brixen/Bressanone sind seit kurzem über das österreichische Handschriftenportal manuscripta.at verfügbar. – [7. Oktober 2018]
  • 7. Alfried Krupp-Sommerkurs für Handschriftenkultur: Seit Sonntag, dem 23. September, findet an der UB Leipzig der diesjährige Handschriftenkurs statt, diesmal in Kooperation mit dem Orientalischen Institut der Universität Leipzig zur „Islamischen Handschriftenkultur“. Noch bis Samstag lernen 21 Stipendiat*innen der Krupp-Stiftung Grundlagen von Kodikologie, Paläographie, Buchschmuck oder Paratexten kennen und können das erworbene Wissen an Originalen der UB Leipzig selbst erproben und anwenden. Tägliche Neuigkeiten aus dem Kurs gibt es auf Twitter. – [26. September 2018]
  • Weitere Stellenausschreibung im Alfa-Projekt: Innerhalb des EU-geförderten Alfa-Projekts ist eine weitere PhD-Stelle mit dem Schwerpunkt Kodikologie und Paläographie zu vergeben. Eine Bewerbung ist noch bis 22. September 2018 möglich. Hier geht’s zur Ausschreibung. – [17. September 2018]
  • Weitere Stellenausschreibung im Rahmen des HSP-Projekts: An der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB-PK) wird ein*e Mitarbeiter*in Öffentlichkeitsarbeit/Datenredaktion für das DFG-Projekt „Handschriftenportal. Entwicklung eines zentralen Onlineportals für Erschließungs- und Bilddaten zu Buchhandschriften“ (50% VZÄ, bis Entgeltgruppe E11 TVöD) gesucht. Eine Bewerbung ist bis zum 28. September 2018 möglich. Hier geht es zum vollständigen Ausschreibungstext. – [11. September 2018]
  • IIIF Outreach Handschriftenportal 2018: Im Rahmen des DFG-Projekts Handschriftenportal veranstaltet die UB Leipzig am 15./16. Oktober 2018 einen IIIF Outreach Event, um Kultureinrichtungen aus Deutschland, die IIIF noch nicht einsetzen, über die Grundlagen dieser Technologie zu informieren und mit denjenigen Einrichtungen zusammenzubringen, die mit IIIF bereits Erfahrungen gesammelt haben und systematisch einsetzen. Hier geht’s zur Homepage. – [24. August 2018]
  • Weitere Stellenausschreibung im Rahmen des HSP-Projekts: An der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB-PK) werden zwei Wissenschaftliche IT-Mitarbeiter*innen für das DFG-Projekt „Handschriftenportal. Entwicklung eines zentralen Onlineportals für Erschließungs- und Bilddaten zu Buchhandschriften“ (bis Entgeltgruppe E13 TVöD) gesucht. Eine Bewerbung ist bis zum 14. September 2018 möglich. Hier geht es zum vollständigen Ausschreibungstext. – [20. August 2018]
  • Neues DFG-Projekt zur Tiefenerschließung illuminierter Handschriften an der BSB München: Am 12. Juli 2018 wurde von der DFG ein abschließendes Tiefenerschließungsprojekt zu den illuminierten Handschriften nicht-deutscher Herkunft an der BSB München bewilligt. In dem auf 3 Jahre angelegten Teilprojekt werden die illuminierten Handschriften französischer Provenienz aus dem 15. und frühen 16. Jahrhunderts beschrieben. Der Projektbestand umfasst 144 Handschriften. Die wissenschaftliche Erschließung führt Dr. Ulrike Bauer-Eberhardt durch. – [13. August 2018]
  • Stellenausschreibungen UB Heidelberg: Katalogisierung griechischer Handschriften: An der Universitätsbibliothek Heidelberg sind zwei Stellen für die Erschließung der griechischsprachigen Handschriften der Bibliotheca Palatina ausgeschrieben, die im 30jährigen Krieg nach Rom an die Vatikanische Bibliothek gelangt sind. Bewerbungsschluss ist der 20. September 2018. Hier geht’s zum Ausschreibungstext. – [2. August 2018]
  • Neuerscheinung – Neuer Katalog zu den deutschsprachigen Handschriften der BSB München: Soeben ist ein neuer Katalogband zu den deutschen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München von Elisabeth Wunderle erschienen. Er enthält die Beschreibungen der Signaturen Cgm 5255-7000 sowie der althochdeutschen Fragmente Cgm 5248. Überwiegend sind die beschriebenen Handschriften im 15. Jahrhundert im bairisch-österreichischen oder alemannischen Sprachraum entstanden. Ein herausragendes Stück des Fonds stellt die Handschrift der Weltchronik des Rudolf von Ems dar (Cgm 6406), die reich illuminiert wohl um 1300 im Bistum Passau gefertigt wurde. – [26. Juli 2018]
  • Weitere Stellenausschreibungen zum HSP-Projekt: An der UB Leipzig sind seit heute insgesamt fünf Stellen für IT-Entwicklung sowie Datenredaktion ausgeschrieben. – [22. Juni 2018]
  • Neuer Internetauftritt der SBB Bamberg: Die Staatsbibliothek hat auf ihrer neuen Homepage virtuelle Ausstellungen zu ihren Beständen eingestellt und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich zu einem Newsletter anzumelden, der in unregelmäßigen Abständen über Ausstellungen, Veranstaltungen und andere Neuerungen aus dem Haus informiert. – [15. Juni 2018]
  • Erste Stellen-Ausschreibungen für DFG-Projekt Handschriftenportal: An der Staatsbibliothek zu Berlin sind seit 12. Juni insgesamt drei Projekt-Stellen für den IT-Bereich ausgeschrieben (bis Entgeltgruppe E 11 bzw. E 13 TVöD). – [13. Juni 2018]
  • Reichenauer Handschriften live und in Farbe: Ab sofort steht mit den Handschriften des ehemaligen Benediktinerkosters Reichenau einer der ältesten und bedeutendsten Handschriftenbestände des Mittelalters online zur Verfügung. Die BLB Karlsruhe präsentiert sowohl die vollständigen 425 Pergament- und Papiercodices als auch die Fragmente dieser Provenienzgruppe. Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung. – [1. Juni 2018]
  • Einbanddatenbank reloaded: Andreas Wittenberg (SBB-PK Berlin) berichtet in einem BLOG-Beitrag über die Pläne und den aktuellen Stand zum Relaunch der Einbanddatenbank (EBDB). – [31. Mai 2018]
  • 92 Volldigitalisate des Stifts Neustift/Novacella online: Nahezu alle mittelalterlichen Handschriften des Augustiner-Chorherrenstifts Neustift/Novacella sind nun über das österreiche Handschriftenportal manuscripta.at zugänglich. Dort finden sich auch die wissenschaftlichen Beschreibungen sowie weiterführende Informationen zu den einzelnen Codices. – [26. Mai 2018]
  • Stellenausschreibung für wissenschaftlichen Nachwuchs mit Schwerpunkt Kodikologie und Paläographie: Im EU-geförderten Alfa-Projekt zur Alfonsinischen Astronomie ist eine dreijährige PhD-Stelle ausgeschrieben. Eine Bewerbung ist noch bis 31. Mail 2018 möglich. Hier geht’s zur Ausschreibung. – [24. Mai 2018]
  • Vorankündigung Inkunabeltagung Greifswald: Am 28. und 29. Juni 2018 findet im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald die internationale Fachtagung Gutenberg 550 – Ergebnisse und Perspektiven der Inkunabelforschung statt. Hier finden Sie weitere Informationen. – [27. April 2018]
  • UB Heidelberg und Handschriftenzentren verabreden intensiven Austausch: Am 10./11. April fand im Vorfeld der Basler Handschriftenbearbeiter*innentagung das turnusmäßige Frühjahrstreffen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Handschriftenzentren statt, erstmals unter Beteiligung der UB Heidelberg. Künftig wird die UB Heidelberg als Gast regelmäßig an den Halbjahrestreffen der Handschriftenzentren teilnehmen und so ihre Expertise im Bereich der Handschriftendigitalisierung und -erschließung in diese Gruppe mit einbringen. – [20. April 2018]
  • Offenes Brainstorming-Mirador-Treffen: Zur Vorbereitung des DFG-Projekts Handschriftenportal, in dem die UB Leipzig u. a. die Weiterentwicklung des Mirador-Viewers übernehmen wird, findet am 27. April 2018, von 11 bis 15:30 in der UB Leipzig ein offenes Brainstorming-Meeting statt. Hier sollen mit anderen Interessierten Anforderungen für Funktionalitäten gesammelt werden, die bislang von Mirador nicht erfüllt werden und aus handschriftenkundlicher Nutzer*innen-Sicht wünschenswert wären. Weitere Infos finden Sie hier. – [13. April 2018]
  • Call for Digitization Requests. Melden Sie Handschriftendigitalisierungswünsche! – Die UB Leipzig stellt ein Kontingent von 50 mittelalterlichen Handschriften für Digitalisierungswünsche wissenschaftlicher Nutzer*innen zur Verfügung. Bis 31. Mai 2018 können Sie Ihre Wünsche melden. Hier geht’s zum Call. – [9. April 2018]
  • Neuerscheinung: Soeben ist der erste Band des Katalogs der illuminierten Handschriften und frühen Drucke der Oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz erschienen (Online-Version). Er umfasst ausführliche Beschreibungen von 89 spätmittelalterlichen Handschriften und Inkunabeln, die in Österreich, Passau oder Italien hergestellt und z. T. von renommierten Künstlern mit Buchschmuck ausgestattet wurden. Der zweite Band mit Objekten aus Augsburg, Nürnberg, Regensburg und Leipzig ist in Vorbereitung. – [5. April 2018]
  • Handschriftenerwerbung: Die UB Erfurt konnte jüngst eine liturgische Handschrift des 15. Jahrhunderts aus dem Bestand der ehemaligen Kartause Erfurt erwerben. Die Bibliothek der Erfurter Kartause zählte zu den bedeutendsten Büchersammlungen Mitteldeutschlands im Spätmittelalter. – [3. April 2018]
  • Moratorium Handschriftendigitalisierung aufgehoben! Der Ausschuss für wissenschaftliche Bibliotheken der DFG hat auf seiner letzten Sitzung das seit mehreren Jahren geltende Moratorium für die Förderung von Handschriftendigitalisierungsprojekten aufgehoben. Grund ist der bewilligte Antrag für ein neues deutsches Handschriftenportal. Eine erste DFG-Ausschreibung für die Einreichung von Projektanträgen zur Handschriftendigitalisierung wird im 3. Quartal 2018 veröffentlicht. Gleichzeitig wird dann Handschriftendigitalisierung auch als Eigenleistung bei DFG-Anträgen möglich sein. – [28. März 2018]
  • Das Dommuseum Frankfurt am Main zeigt bis zum 10. Juni 2018 die Sonderausstellung Hinter dem Pergament: die Welt. Der Frankfurter Kaufmann Peter Ugelheimer und die Kunst der Buchmalerei im Venedig der Renaissance. Ugelheimer (ca. 1442/46–1487/88) war nicht nur Financier des Druckers Nicolas Jenson und Gründer einer der ersten Buchhandelsketten, sondern auch Auftraggeber besonders wertvoller oberitalienischer Miniaturen und Einbände. Weitere Informationen finden Sie hier. – [23. März 2018]
  • Neuerscheinung: Etwa 1000 Bände umfasste die Bibliothek des Erfurter Benediktinerklosters St. Peter und Paul um 1525. Gut 640 Handschriften, Inkunabeln und Frühdrucke weist die reich bebilderte Druckfassung der Dissertation von Matthias Eifler nun in ca. 90 Bibliotheken weltweit nach. Die Arbeit behandelt bibliotheksgeschichtliche Aspekte, das mittelalterliche Signaturensystem, die Handschriftenproduktion im Kloster, die dort tätige Einband- und Druckwerkstatt sowie Buchstiftungen. – [1. März 2018]
  • Beim ersten Vorbereitungstreffen der Projektgruppe Handschriftenportal Anfang Februar in Berlin wurde beschlossen, im Sinne einer möglichst transparenten Informationspolitik gegenüber den wissenschaftlichen und bibliothekarischen Communities die „Beschreibung des Vorhabens“ aus dem bewilligten DFG-Antrag öffentlich zugänglich zu machen. Ein PDF dieses zentralen Antragteils finden Sie hier. Gegenüber dem Antrag kam es zu Kürzungen in den Arbeitspaketen Öffentlichkeitsarbeit und IIIF-Hosting. – [15. Februar 2018]
  • Neuerscheinung: Die Vorträge der Wiener Tagung „Unter Druck“ im Januar 2016 zur mitteleuropäischen Buchkunst des 15. Jahrhunderts sind nun in einem reich bebilderten Sammelband veröffentlicht. Zwanzig Beiträge präsentieren jüngste Forschungsergebnisse zur Buchmalerei des ‚Gutenberg-Jahrhunderts‘, seinen Herausforderungen und ungeahnten Möglichkeiten – und bieten zugleich eine enorme Fülle an neuem Material, das den gängigen Vorstellungen vom ‚Niedergang‘ des Metiers zuwiderläuft. – [5. Februar 2018]
  • DFG bewilligt Handschriftenportal-Antrag: Die Bibliotheken in Berlin (SBB-PK), Leipzig (UB), Wolfenbüttel (HAB) und München (BSB) haben vor kurzem die Bewilligung ihres gemeinsamen Antrags zur Entwicklung eines neuen nationalen Handschriftenportals erhalten. Für Anfang Februar ist ein erstes Treffen der Projektgruppe angesetzt, um den zügigen Start der Projektarbeiten im Sommer 2018 vorzubereiten. Weitere Informationen über das Projektkonzept werden nach diesem Treffen veröffentlicht werden. Alle Projektpartner stehen bereits jetzt für Fragen zur Verfügung. – [23. Januar 2018]
  • Internationale Handschriftenbearbeiter*innentagung in Basel: Vom 11.-13. April 2018 findet in Basel die nächste Tagung der Handschriftenbearbeiter*innen statt, auf der Schweizer, österreichische und deutsche Projekte und Projektergebnisse präsentiert werden. Informationen zum Programm und zur Anmeldung bietet die Tagungswebsite der UB Basel. – [16. Januar 2018]
  • Neuerscheinung: In der Reihe der mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Eichstätt ist vor kurzem bei Harrassowitz der vierte Katalogband erschienen, der von Karl Heinz Keller am Handschriftenzentrum München bearbeitet wurde. Der Katalog enthält 59 Beschreibungen überwiegend spätmittelalterlicher Codices aus dem Signaturenbereich Cod. st 700-766. Die Handschriften stammen u. a. aus der Fürstbischöflichen Hofbibliothek, dem Dominikanerkonvent Eichstätt, dem Augustinerchorherrenstift Rebdorf und dem Benediktinerkloster Plankstetten. – [12. Januar 2018]
  • Handschriften-Ausstellung in der UB Leipzig: Das Reformationsjubiläum 2017 nimmt die UB Leipzig zum Anlass, einen Blick zurück in die Geisteswelten der mittelalterlichen Klöster anhand ihrer Buchbestände zu werfen. Präsentiert werden Handschriften aus dem 11.-16. Jahrhundert (und wenige Frühdrucke), die im Zuge der Reformation aus Klosterbibliotheken des Herzogtums Sachsens an die Universität gelangt sind. Der Begleitkatalog ist für 19 € im Buchhandel erhältlich. – [20. November 2017]
  • Neuerscheinung: Vor kurzem erschien im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) der Katalog von Walter Neuhauser zu den Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck, Teil 10: Cod. 951-1198, bearbeitet von Helmut Gritsch, Patrik Kennel, Walter Neuhauser, Rita Neyer, Alexandra Ohlenschläger, Anna Pinter und Claudia Schretter-Picker, mit Beiträgen von Petra Ausserlechner, Kurt Girstmair, Josef Oesch, Gabriel Rabo, Ursula Schattner-Rieser und Maria Stieglecker. – [9. November 2017]
  • Verstärkung für Handschriftenzentrum Leipzig: Zum 1. November wurden Dr. Matthias Eifler und Katrin Sturm als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Handschriftenzentrum der UB Leipzig eingestellt. Sie verstärken mit ihren beiden 50 %-Stellen künftig die Eigenleistung des Leipziger Zentrums. – [2. November 2017]
  • DFG-Prüfgruppentermin für Handschriftenportal-Antrag: Am Mittwoch, 18.10.2017, konnten Vertreter*innen der vier Antragsteller-Institutionen den Handschriftenportal-Antrag vor einer Prüfgruppe der DFG erläutern und sich den Fragen der Gutachter*innen stellen. Eine Entscheidung wird der Hauptausschuss der DFG im Dezember diesen Jahres treffen. – [20. Oktober 2017]
  • Im August 2017 konnte die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main die Digitalisierung ihres Bestandes an mittelalterlichen Handschriftenfragmenten, der durch den Katalog von Gerhardt Powitz (1994) erschlossen ist, abschließen. Neben 49 deutschen sind jetzt über 960 lateinische Fragmente auf der Homepage zugänglich. – [10. Oktober 2017]
  • Ausstellung unbekannter Handschriftenblätter: Vom 11. Juli bis 10. Oktober 2017 präsentiert die Universitätsbibliothek Leipzig in einer Kabinettausstellung eine Schenkung von sechs mittelalterlichen Handschriftenblättern, die sie im Jahr 2015 von dem ehem. Mühlhäuser Bürgermeister Peter Bühner erhalten hat. Alle Informationen und Digitalisate zu den sechs Exponaten aus dem 11. bis 15. Jahrhundert, unter denen sich Textzeugen selten überlieferter Werke befinden, sind online verfügbar. – [31. Juli 2017]
  • Antrag Handschriftenportal eingereicht: Am 7. Juli 2017 wurde ein neuer Antrag zur Entwicklung eines zeitgemäßen Handschriftenportals für Deutschland bei der DFG eingereicht. Das Portal soll die veraltete und nicht userfreundliche Plattform Manuscripta Mediaevalia binnen zweier Jahre ablösen. Der Antrag wird getragen von der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der Universitätsbibliothek Leipzig, der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel sowie der Bayerischen Staatsbibliothek München. Unter www.handschriftenzentren.de/handschriftenportal können Sie sich künftig über den weiteren Verlauf des Vorhabens informieren. – [10. Juli 2017]
  • Im Juni 2017 erschien im Verlag Harrassowitz der von Dr. Thomas Falmagne im Handschriftenzentrum an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main erarbeitete zweite Katalogband der Handschriften des Großherzogtums Luxemburg, der 76 vollständige Handschriften und neun Fragmente aus dem Zisterzienserkloster Orval beschreibt und zwei Teilbände umfasst. – [22. Juni 2017]
  • Neue Leitung des Handschriftenzentrums München: Im März 2017 wurden die Aufgaben der Leitung des Referats Handschriftenerschließung der Bayerischen Staatsbibliothek Dr. Carolin Schreiber übertragen. Carolin Schreiber studierte Englische und Romanische Philologie mit dem Schwerpunkt historische Sprachwissenschaft und Literatur des Mittelalters in München und promovierte zu einem Thema der altenglischen Philologie. Nach Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin an den Universitäten München und Göttingen ist sie seit 2004 wissenschaftliche Bibliothekarin in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek,  wo sie u.a. im Bereich Projektmanagement (z. B. Pilotphase Handschriftendigitalisierung) und digitale Erschließung (Redaktion Manuscripta Mediaevalia) tätig war. – [4. April 2017]
  • Neues Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat: Auf ihrer Frühjahrssitzung am 13./14. März 2017 in Stuttgart haben die Handschriftenzentren Prof. Dr. Georg Vogeler von der Universität Graz als neues Mitglied ihres Wissenschaftlichen Beirats berufen. Herr Prof. Vogeler vertritt das Fachgebiet der mediävistischen Geschichtswissenschaft, der Historischen Hilfswissenschaften sowie der Digital Humanities und folgt auf Prof. Malte Rehbein (Passau), dem die Handschriftenzentren für seine Mitwirkung im Beirat nochmals herzlich danken. – [14. März 2017]
  • Am 1. Oktober 2016 wurde Dr. Bettina Wagner, bisher Leiterin des Handschriftenerschließungszentrums der Bayerischen Staatsbibliothek München, Direktorin der Staatsbibliothek Bamberg. Weitere Informationen finden Sie hier. – [1. Oktober 2016]
  • Die gemeinsame Website der Handschriftenzentren geht online. – [7. Juni 2016]
  • Der Antrag zur Entwicklung eines neuen deutschen Handschriftenportals wurde bei der DFG eingereicht. Mehr auf: Handschriftenportal.[3. Juni 2016]
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