Aktuelles
  • UB Heidelberg und Handschriftenzentren verabreden intensiven Austausch: Am 10./11. April fand im Vorfeld der Basler Handschriftenbearbeiter*innentagung das turnusmäßige Frühjahrstreffen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Handschriftenzentren statt, erstmals unter Beteiligung der UB Heidelberg. Künftig wird die UB Heidelberg als Gast regelmäßig an den Halbjahrestreffen der Handschriftenzentren teilnehmen und so ihre Expertise im Bereich der Handschriftendigitalisierung und -erschließung in diese Gruppe mit einbringen. – [20. April 2018]
  • Offenes Brainstorming-Mirador-Treffen: Zur Vorbereitung des DFG-Projekts Handschriftenportal, in dem die UB Leipzig u. a. die Weiterentwicklung des Mirador-Viewers übernehmen wird, findet am 27. April 2018, von 11 bis 15:30 in der UB Leipzig ein offenes Brainstorming-Meeting statt. Hier sollen mit anderen Interessierten Anforderungen für Funktionalitäten gesammelt werden, die bislang von Mirador nicht erfüllt werden und aus handschriftenkundlicher Nutzer*innen-Sicht wünschenswert wären. Weitere Infos finden Sie hier. – [13. April 2018]
  • Call for Digitization Requests. Melden Sie Handschriftendigitalisierungswünsche! – Die UB Leipzig stellt ein Kontingent von 50 mittelalterlichen Handschriften für Digitalisierungswünsche wissenschaftlicher Nutzer*innen zur Verfügung. Bis 31. Mai 2018 können Sie Ihre Wünsche melden. Hier geht’s zum Call. – [9. April 2018]
  • Neuerscheinung: Soeben ist der erste Band des Katalogs der illuminierten Handschriften und frühen Drucke der Oberösterreichischen Landesbibliothek in Linz erschienen (Online-Version). Er umfasst ausführliche Beschreibungen von 89 spätmittelalterlichen Handschriften und Inkunabeln, die in Österreich, Passau oder Italien hergestellt und z. T. von renommierten Künstlern mit Buchschmuck ausgestattet wurden. Der zweite Band mit Objekten aus Augsburg, Nürnberg, Regensburg und Leipzig ist in Vorbereitung. – [5. April 2018]
  • Handschriftenerwerbung: Die UB Erfurt konnte jüngst eine liturgische Handschrift des 15. Jahrhunderts aus dem Bestand der ehemaligen Kartause Erfurt erwerben. Die Bibliothek der Erfurter Kartause zählte zu den bedeutendsten Büchersammlungen Mitteldeutschlands im Spätmittelalter. – [3. April 2018]
  • Moratorium Handschriftendigitalisierung aufgehoben! Der Ausschuss für wissenschaftliche Bibliotheken der DFG hat auf seiner letzten Sitzung das seit mehreren Jahren geltende Moratorium für die Förderung von Handschriftendigitalisierungsprojekten aufgehoben. Grund ist der bewilligte Antrag für ein neues deutsches Handschriftenportal. Eine erste DFG-Ausschreibung für die Einreichung von Projektanträgen zur Handschriftendigitalisierung wird im 3. Quartal 2018 veröffentlicht. Gleichzeitig wird dann Handschriftendigitalisierung auch als Eigenleistung bei DFG-Anträgen möglich sein. – [28. März 2018]
  • Das Dommuseum Frankfurt am Main zeigt bis zum 10. Juni 2018 die Sonderausstellung Hinter dem Pergament: die Welt. Der Frankfurter Kaufmann Peter Ugelheimer und die Kunst der Buchmalerei im Venedig der Renaissance. Ugelheimer (ca. 1442/46–1487/88) war nicht nur Financier des Druckers Nicolas Jenson und Gründer einer der ersten Buchhandelsketten, sondern auch Auftraggeber besonders wertvoller oberitalienischer Miniaturen und Einbände. Weitere Informationen finden Sie hier. – [23. März 2018]
  • Neuerscheinung: Etwa 1000 Bände umfasste die Bibliothek des Erfurter Benediktinerklosters St. Peter und Paul um 1525. Gut 640 Handschriften, Inkunabeln und Frühdrucke weist die reich bebilderte Druckfassung der Dissertation von Matthias Eifler nun in ca. 90 Bibliotheken weltweit nach. Die Arbeit behandelt bibliotheksgeschichtliche Aspekte, das mittelalterliche Signaturensystem, die Handschriftenproduktion im Kloster, die dort tätige Einband- und Druckwerkstatt sowie Buchstiftungen. – [1. März 2018]
  • Beim ersten Vorbereitungstreffen der Projektgruppe Handschriftenportal Anfang Februar in Berlin wurde beschlossen, im Sinne einer möglichst transparenten Informationspolitik gegenüber den wissenschaftlichen und bibliothekarischen Communities die „Beschreibung des Vorhabens“ aus dem bewilligten DFG-Antrag öffentlich zugänglich zu machen. Ein PDF dieses zentralen Antragteils finden Sie hier. Gegenüber dem Antrag kam es zu Kürzungen in den Arbeitspaketen Öffentlichkeitsarbeit und IIIF-Hosting. – [15. Februar 2018]
  • Neuerscheinung: Die Vorträge der Wiener Tagung „Unter Druck“ im Januar 2016 zur mitteleuropäischen Buchkunst des 15. Jahrhunderts sind nun in einem reich bebilderten Sammelband veröffentlicht. Zwanzig Beiträge präsentieren jüngste Forschungsergebnisse zur Buchmalerei des ‚Gutenberg-Jahrhunderts‘, seinen Herausforderungen und ungeahnten Möglichkeiten – und bieten zugleich eine enorme Fülle an neuem Material, das den gängigen Vorstellungen vom ‚Niedergang‘ des Metiers zuwiderläuft. – [5. Februar 2018]
  • DFG bewilligt Handschriftenportal-Antrag: Die Bibliotheken in Berlin (SBB-PK), Leipzig (UB), Wolfenbüttel (HAB) und München (BSB) haben vor kurzem die Bewilligung ihres gemeinsamen Antrags zur Entwicklung eines neuen nationalen Handschriftenportals erhalten. Für Anfang Februar ist ein erstes Treffen der Projektgruppe angesetzt, um den zügigen Start der Projektarbeiten im Sommer 2018 vorzubereiten. Weitere Informationen über das Projektkonzept werden nach diesem Treffen veröffentlicht werden. Alle Projektpartner stehen bereits jetzt für Fragen zur Verfügung. – [23. Januar 2018]
  • Internationale Handschriftenbearbeiter*innentagung in Basel: Vom 11.-13. April 2018 findet in Basel die nächste Tagung der Handschriftenbearbeiter*innen statt, auf der Schweizer, österreichische und deutsche Projekte und Projektergebnisse präsentiert werden. Informationen zum Programm und zur Anmeldung bietet die Tagungswebsite der UB Basel. – [16. Januar 2018]
  • Neuerscheinung: In der Reihe der mittelalterlichen Handschriften der Universitätsbibliothek Eichstätt ist vor kurzem bei Harrassowitz der vierte Katalogband erschienen, der von Karl Heinz Keller am Handschriftenzentrum München bearbeitet wurde. Der Katalog enthält 59 Beschreibungen überwiegend spätmittelalterlicher Codices aus dem Signaturenbereich Cod. st 700-766. Die Handschriften stammen u. a. aus der Fürstbischöflichen Hofbibliothek, dem Dominikanerkonvent Eichstätt, dem Augustinerchorherrenstift Rebdorf und dem Benediktinerkloster Plankstetten. – [12. Januar 2018]
  • Handschriften-Ausstellung in der UB Leipzig: Das Reformationsjubiläum 2017 nimmt die UB Leipzig zum Anlass, einen Blick zurück in die Geisteswelten der mittelalterlichen Klöster anhand ihrer Buchbestände zu werfen. Präsentiert werden Handschriften aus dem 11.-16. Jahrhundert (und wenige Frühdrucke), die im Zuge der Reformation aus Klosterbibliotheken des Herzogtums Sachsens an die Universität gelangt sind. Der Begleitkatalog ist für 19 € im Buchhandel erhältlich. – [20. November 2017]
  • Neuerscheinung: Vor kurzem erschien im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) der Katalog von Walter Neuhauser zu den Handschriften der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol in Innsbruck, Teil 10: Cod. 951-1198, bearbeitet von Helmut Gritsch, Patrik Kennel, Walter Neuhauser, Rita Neyer, Alexandra Ohlenschläger, Anna Pinter und Claudia Schretter-Picker, mit Beiträgen von Petra Ausserlechner, Kurt Girstmair, Josef Oesch, Gabriel Rabo, Ursula Schattner-Rieser und Maria Stieglecker. – [9. November 2017]
  • Verstärkung für Handschriftenzentrum Leipzig: Zum 1. November wurden Dr. Matthias Eifler und Katrin Sturm als wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Handschriftenzentrum der UB Leipzig eingestellt. Sie verstärken mit ihren beiden 50 %-Stellen künftig die Eigenleistung des Leipziger Zentrums. – [2. November 2017]
  • DFG-Prüfgruppentermin für Handschriftenportal-Antrag: Am Mittwoch, 18.10.2017, konnten Vertreter*innen der vier Antragsteller-Institutionen den Handschriftenportal-Antrag vor einer Prüfgruppe der DFG erläutern und sich den Fragen der Gutachter*innen stellen. Eine Entscheidung wird der Hauptausschuss der DFG im Dezember diesen Jahres treffen. – [20. Oktober 2017]
  • Im August 2017 konnte die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main die Digitalisierung ihres Bestandes an mittelalterlichen Handschriftenfragmenten, der durch den Katalog von Gerhardt Powitz (1994) erschlossen ist, abschließen. Neben 49 deutschen sind jetzt über 960 lateinische Fragmente auf der Homepage zugänglich. – [10. Oktober 2017]
  • Ausstellung unbekannter Handschriftenblätter: Vom 11. Juli bis 10. Oktober 2017 präsentiert die Universitätsbibliothek Leipzig in einer Kabinettausstellung eine Schenkung von sechs mittelalterlichen Handschriftenblättern, die sie im Jahr 2015 von dem ehem. Mühlhäuser Bürgermeister Peter Bühner erhalten hat. Alle Informationen und Digitalisate zu den sechs Exponaten aus dem 11. bis 15. Jahrhundert, unter denen sich Textzeugen selten überlieferter Werke befinden, sind online verfügbar. – [31. Juli 2017]
  • Antrag Handschriftenportal eingereicht: Am 7. Juli 2017 wurde ein neuer Antrag zur Entwicklung eines zeitgemäßen Handschriftenportals für Deutschland bei der DFG eingereicht. Das Portal soll die veraltete und nicht userfreundliche Plattform Manuscripta Mediaevalia binnen zweier Jahre ablösen. Der Antrag wird getragen von der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der Universitätsbibliothek Leipzig, der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel sowie der Bayerischen Staatsbibliothek München. Unter www.handschriftenzentren.de/handschriftenportal können Sie sich künftig über den weiteren Verlauf des Vorhabens informieren. – [10. Juli 2017]
  • Im Juni 2017 erschien im Verlag Harrassowitz der von Dr. Thomas Falmagne im Handschriftenzentrum an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main erarbeitete zweite Katalogband der Handschriften des Großherzogtums Luxemburg, der 76 vollständige Handschriften und neun Fragmente aus dem Zisterzienserkloster Orval beschreibt und zwei Teilbände umfasst. – [22. Juni 2017]
  • Neue Leitung des Handschriftenzentrums München: Im März 2017 wurden die Aufgaben der Leitung des Referats Handschriftenerschließung der Bayerischen Staatsbibliothek Dr. Carolin Schreiber übertragen. Carolin Schreiber studierte Englische und Romanische Philologie mit dem Schwerpunkt historische Sprachwissenschaft und Literatur des Mittelalters in München und promovierte zu einem Thema der altenglischen Philologie. Nach Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin an den Universitäten München und Göttingen ist sie seit 2004 wissenschaftliche Bibliothekarin in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke der Bayerischen Staatsbibliothek,  wo sie u.a. im Bereich Projektmanagement (z. B. Pilotphase Handschriftendigitalisierung) und digitale Erschließung (Redaktion Manuscripta Mediaevalia) tätig war. – [4. April 2017]
  • Neues Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat: Auf ihrer Frühjahrssitzung am 13./14. März 2017 in Stuttgart haben die Handschriftenzentren Prof. Dr. Georg Vogeler von der Universität Graz als neues Mitglied ihres Wissenschaftlichen Beirats berufen. Herr Prof. Vogeler vertritt das Fachgebiet der mediävistischen Geschichtswissenschaft, der Historischen Hilfswissenschaften sowie der Digital Humanities und folgt auf Prof. Malte Rehbein (Passau), dem die Handschriftenzentren für seine Mitwirkung im Beirat nochmals herzlich danken. – [14. März 2017]
  • Am 1. Oktober 2016 wurde Dr. Bettina Wagner, bisher Leiterin des Handschriftenerschließungszentrums der Bayerischen Staatsbibliothek München, Direktorin der Staatsbibliothek Bamberg. Weitere Informationen finden Sie hier. – [1. Oktober 2016]
  • Die gemeinsame Website der Handschriftenzentren geht online. – [7. Juni 2016]
  • Der Antrag zur Entwicklung eines neuen deutschen Handschriftenportals wurde bei der DFG eingereicht. Mehr auf: Handschriftenportal.[3. Juni 2016]
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